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St. Vigil

Die einsam und romantisch in einer bewaldeten Felsschlucht gelegene Kirche wird schon 1353 erwähnt. Sie ist dem hl. Vigilius, dem Patron der Diözese Trient, geweiht und soll durch einen Bergsturz zerstört worden sein.
Der heutige gotische Bau stammt aus dem Ende des 15. Jahrhunderts und wurde mit Hilfe der Burgfriedeninhaber von Hauenstein und Salegg errichtet, worauf das Wappen der Herren von Wolkenstein an der Konsole hinweist.

Das Prunkstück der Kirche ist der Flügelaltar von 1872 mit dem Schrein, dem zierlichen Gesprenge und der einteiligen Predella, dem Unterbau für den Altaraufbau.

Der gemauerte Steinaltar stammt noch aus dem Ende des 15. Jahrhunderts, die Verkleidung geht auf die Rekonstruktion des vorigen Jahrhunderts zurück.
Unter drei Giebeln mit strengem Maßwerk stehen die Figuren des Kirchenpatrons St.Vigilius, der Gottesmutter Maria mit dem Jesukind und der hl. Nikolaus.

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